Lichtspiele Ehrang

Öffnungsjahre Mitte – Ende 20. Jhd.
Adresse Niederstraße
Ort Trier-Ehrang
Betreiber Konstantin Ranaletta
Sitzplätze 200

Das Kino Ranaletta in Ehrang war ein wichtiger Treffpunkt der Anwohner in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Obwohl viele Details verloren gingen, lässt sich anhand verschiedener archivischer Hinweise ein recht plastisches Bild rekonstruieren: Das Trierer Stadtarchiv führt etwa Akten zur Schadensersatzforderung der Stadt gegen den Gastwirt Nikolaus Gerard und den Kinobesitzer Konstantin Ranaletta, nachdem im Krieg ein Tonfilmgerät samt Zubehör beschädigt worden war 1. Ein Schreiben des Rechtsanwalts Dr. Kurt Heim vom 21. Juli 1952 bestätigt Ranaletta als Betreiber des Hauses; 1954 war er 37 Jahre alt 1. Nach dem Krieg blieb das Gebäude noch jahrzehntelang ein städtebaulich markanter Ort. Aus einem städtischen Bericht geht hervor, dass auf der früheren Brache des Kinos später eine Stellplatzanlage mit über 40 Plätzen an der August-Antz-Straße entstand 2. Das Kino befand sich in der Niederstraße 2.

Literaturverzeichnis

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[1]: Stadtarchiv Trier. (1942-1955). Tc 30/62 – Schadensersatzforderungen gegen Nikolaus Gerard (Ehrang) und Konstantin Ranaletta (Ehrang) bezüglich eines im Krieg beschädigten Tonfilmgeräts.

[2]: Friedrich, S., & Endres, V. (2014). Integriertes Entwicklungskonzept – Programmgebiet „Soziale Stadt Trier-Ehrang“ (In Kooperation mit dem Stadtplanungsamt Trier). Sozialdezernat der Stadt Trier. https://www.trier.de/File/iek-ehrang.pdf [Zugriff: 25.11.2025].

[3]: Kurz notiert. (1968, Oktober 26).Filmecho-Filmwoche, (86).12.