Flimmerkiste

Öffnungsjahre 1971 – 1997
Adresse Margaretengäßchen 2a
Ort Trier
Betreiber Inge und Marc Klingbiel, später Horst Klingbiel
Sitzplätze 375

Die „Flimmerkiste“ am Margaretengäßchen 2a war von 1971 bis 1997 ein fester Bestandteil der städtischen Kinolandschaft 1. Sie versuchte, im Vergleich zu den Mainstream Kinos Atrium und Capitol, einen Ausgleich zwischen einem reinen Programmkinoangebot und Unterhaltungsfilmen zu schaffen 4. Vorwiegend wurden deutsche und europäische Filme vorgeführt 4.

Sie verfügte über insgesamt drei Säle mit 375 Plätzen, deren Kapazität sich im Laufe der Jahre veränderte 2 3. Zuerst hatte die Flimmerkiste noch eine geringere Fassungskraft, bevor gegen Ende das Kino erweitert wurde: Saal 1 bot nun 110 Plätze (zuvor 90), Saal 2 165 Plätze (zuvor 120) und Saal 3 100 Plätze (zuvor 70) 2 3.

Die zentrale administrative Betreuung erfolgte über Inge und Marc Klingbiel 2, beziehungsweise später über Horst Klingbiel 3 in Ralingen. Das Gebäude, das heute ein vietnamesisches Restaurant beherbergt (CAO Vietnamese Cuisine), war über Jahrzehnte hinweg ein prägnanter Kulturort. Mit seiner Schließung nach 26 Jahren endete 1997 ein über ein Vierteljahrhundert dauerndes Kapitel Trierer Kinogeschichte 1.

Literaturverzeichnis

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[1]: Trierischer Volksfreund. (2023, 18. April). Ehemalige Kinos in Trier, Gerolstein, Bitburg und Wittlich – Fotostrecke. https://www.volksfreund.de/fotos/regionale-fotostrecken/ehemalige-kinos-in-trier-gerolstein-bitburg-und-wittlich-fotos_bid-88466025#5 [Zugriff: 15.11.2025].

[2]: Film-Echo, Filmwoche. (1996). Ausgabe 41 (1996/97). Wiesbaden: Axtmann.

[3]: Film-Echo, Filmwoche. (1998). Ausgabe 43 (1998/99). Wiesbaden: Axtmann.

[4]: Südwestrundfunk (SWR). (1986, 26. Februar). Blick ins Land: Kinosterben [Fernsehbeitrag]. Südwestrundfunk. Archiv der Hauptabteilung Information, Dokumentation und Archive (SWR/SR).

Bildlizenzen

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[1]: Privatfoto: Jaqueline Pauli